Bildunterschrift v.l.n.r. Martin Weiß, Alexander Plach, Stefan Groiß (Bayerwald Fernleitungsbau), Thomas Eder, Armin Maier, Manfred Resch (Bauamt Gemeinde), Andrea Koller, Andreas Gastinger, Max Rosenberger, René Wiedenbein (Breitbandpate Gemeinde), Roland Grillmeier (aconium), Heinrich Rennert, Peter Drexler, Daniel Blöchl (Fa. Bachl), Martina Stöckl (Telekom), Florian Steinbrenner (Bachl), Robert Sextl, Christian Lorenz (Telekom), Klaus Eckel
Hutthurm auf der Zielgeraden zur Gigabit-Zukunft
Rund 500 weitere Adressen profitieren vom Glasfaserausbau
Die Marktgemeinde Hutthurm setzt ihren Weg zur flächendeckenden Glasfaserversorgung mit beeindruckendem Tempo fort. Mit dem symbolischen Spatenstich für das inzwischen achte Förderverfahren wird deutlich: Die Marktgemeinde befindet sich auf der Zielgeraden zu einer nahezu vollständigen Gigabit-Versorgung. Was ursprünglich als Ausbau für knapp 420 Anschlüsse in 22 Ortschaften geplant war, entwickelte sich zu einer noch größeren Erfolgsgeschichte. Aufgrund der hohen Nachfrage haben sich weitere Haushalte für einen Anschluss entschieden, sodass mittlerweile rund 500 Adressen vom Ausbau profitieren werden. Grundlage dafür ist ein Förderbescheid, den Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel im Februar 2025 persönlich nach Hutthurm brachte.
Für Bürgermeister Maximilian Rosenberger ist die aktuelle Maßnahme ein bedeutender Etappensieg auf der Zielgeraden hin zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung. Bereits heute zählt Hutthurm zu den Kommunen, die beim Breitbandausbau konsequent und vorausschauend handeln.
Zum traditionellen Spatenstich versammelte sich ein außergewöhnlich großes Aufgebot an Projektbeteiligten und politischen Vertretern. Neben Bürgermeister Maximilian Rosenberger nahmen auch der Zweite Bürgermeister Andreas Gastinger und die Dritte Bürgermeisterin Andrea Koller teil. Vertreten waren außerdem FW-Fraktionssprecher Armin Maier, SPD Fraktionssprecher Thomas Eder, der Projektträger aconium, das IK-T Planungsbüro Regensburg, die Telekom sowie die ausführenden Unternehmen Bachl und Bayerwald Fernleitungsbau. Die große Beteiligung machte deutlich, welchen Stellenwert dieses Zukunftsprojekt für die gesamte Marktgemeinde besitzt.
Dem Ausbau gingen zahlreiche Arbeitsschritte voraus. Von den ersten Planungen im Jahr 2021 über die Markterkundung 2022 und 2023, den Förderbescheid 2024 bis hin zur Förderübergabe 2025 wurden die Weichen für das Projekt gestellt. Die Investitionssumme liegt bei knapp einer Million Euro. Davon übernimmt der Bund 60 Prozent, der Freistaat Bayern weitere 40 Prozent. Für den Markt Hutthurm verbleibt ein Eigenanteil von rund 100.000 Euro. Besonders erfreulich: Der Glasfaseranschluss bis ins Haus ist für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig davon, bei welchem Anbieter später ein Vertrag abgeschlossen wird.
Die technischen Eckdaten verdeutlichen die Dimension des Vorhabens. Im Rahmen des Verfahrens VIII werden rund 18,2 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt und etwa 85 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Damit entsteht eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, die sowohl privaten Haushalten als auch Unternehmen langfristig neue Möglichkeiten eröffnet.
Bürgermeister Rosenberger dankte allen Beteiligten für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Gleichzeitig appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger, die unvermeidbaren Begleiterscheinungen der Bauarbeiten mit Verständnis zu begleiten. Dabei erinnerte er an einen Satz, den er auf einem Plakat in Österreich gelesen habe und der den Glasfaserausbau treffend beschreibe: „Die Baustelle vergeht, aber der Fortschritt bleibt.“ Genau dieses Motto treffe auch auf Hutthurm zu. Die vorübergehenden Einschränkungen durch Baumaschinen, Straßenquerungen oder Asphaltierungsarbeiten seien zeitlich begrenzt – der Nutzen einer modernen Glasfaserinfrastruktur dagegen bleibe für Jahrzehnte bestehen.
Telekom-Kommunalberater Christian Lorenz zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz beim Spatenstich. Einen derart starken Zuspruch erlebe man nicht alle Tage. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde und betonte nochmals, dass die Herstellung der Glasfaseranschlüsse für die Bürgerinnen und Bürger vollständig kostenfrei erfolgt – unabhängig vom später gewählten Anbieter.
Auch Klaus Eckel vom IK-T Planungsbüro Regensburg würdigte das Projekt ausdrücklich. Einen so großen Spatenstich habe er bislang selten erlebt. Für ihn sei das Vorhaben ein Beispiel für ein erfolgreiches Miteinander aller Beteiligten. Roland Grillmeier vom Projektträger aconium bezeichnete Hutthurm als wirtschaftlich starken Standort und lobte den konsequenten Ausbaukurs der Gemeinde. Bereits 2020 habe sich Hutthurm als Pilotkommune für die Gigabitförderung Bayern beworben. Heute befinde sich die Marktgemeinde auf einem bemerkenswerten Weg in Richtung nahezu vollständiger Glasfaserabdeckung. Besonders positiv bewertete er zudem, dass bei der Umsetzung regionale Unternehmen zum Zuge kommen – ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft.
Der Spatenstich steht damit für weit mehr als den Bau neuer Leitungen. Er steht für Zukunftssicherheit, Standortqualität und Lebensqualität. Mit den rund 500 Adressen, die im Rahmen des Verfahrens VIII vom Ausbau profitieren ist Hutthurm seinem Ziel einer flächendeckenden Gigabit-Versorgung so nah wie nie zuvor. Der Ausbau zeigt eindrucksvoll, wie kommunaler Gestaltungswille, staatliche Förderung und starke regionale Partner gemeinsam Zukunft schaffen können.
Helga Wiedenbein
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ab Januar bietet die Telekom mit Mitarbeitern des Direktvertriebes der Firma Ranger den Bürger*innen in Hutthurm in den Ortsteilen Steinbergstraße, Bärnbach, Anzenreuth, Lenzingerberg, Lenzersdorf, Landirn, Klein- / Großhannensteig, Grabling, Dachsberg, Zolling, Mitterling, Ramling, München, Brennschinken, Hötzdorf, Rußöd, Klössing, Kleeham, Wotzmannsdorf, Gaisbach, Oberpretz die Möglichkeit zur Beratung und Bestellung vor Ort direkt an der Haustür an.
Die Mitarbeiter sind an der Telekom-Kleidung (Jackeoder Polo mit Telekom Logo) und einem Dienstausweis mit Lichtbild erkennbar. Zusätzlich ist jeder Mitarbeiter durch eine Personalnummer legitimiert.
Wer unsicher ist, ob er einen „echten“ Vertriebler der Telekom vor der Haustüre stehen hat, kann sich an die
Unter dieser Service-Rufnummer kann der Vertriebsmitarbeiter unter Nennung der Personalnummer direkt identifiziert werden.
WICHTIG:
Der Direktvermarkter RANGER beginnt bereits am 19. Januar 2026 mit der Beratung in den oben genannten Ortsteilen.
Der Glasfaserausbau bis ins Haus ist für Sie absolut kostenfrei. Für den Hausanschluss ist die Zustimmung (Gestattung: Betreten des Grundstückes, Durchführung von Arbeiten) des Eigentümers notwendig.
Das Formular erhalten Sie auf Anfrage.
Ein Vertragsabschluss mit der Deutschen Telekom bzw. ein Wechsel ist nicht Voraussetzung für einen Glasfaseranschluss.
Der Breitbandausbau im Verfahren VIII hat mit der Vergabe an die Telekom Deutschland GmbH durch den Marktgemeinderat im November 2023 begonnen. Im Zuge der geförderten Maßnahme werde die geplanten 417 Haushalte an das Glasfasernetz der Telekom angeschlossen. Es werden hierbei 387 Privatadressen, 24 Unternehmen, 3 sonstige sozio-ökonomische Schwerpunkte, sowie eine schwer erschließbare Einzellage ausgebaut.(Steinbergstr., Bärnbach, Anzenreuth, Lenzingerberg, Lenzersdorf, Landirn, Klein- / Großhannensteig, Grabling, Dachsberg, Zolling, Mitterling, Ramling, München, Brennschinken, Hötzdorf, Rußöd, Klössing, Kleeham, Wotzmannsdorf, Gaisbach, Oberpretz )
Ziel: Verbesserung der Breitbandversorgung in der Marktgemeinde Hutthurm.
Förderung: Die Maßnahme wird durch das Bundesförderprogramm Gigabit gefördert.
Die Marktgemeinde Hutthurm führt dieses Förderverfahren durch, um alle förderfähigen Adressen im Ausbaugebiet mit einem gigabit-fähigen Anschluss zu erschließen. Der Ausbau erfolgt durch FTTH inklusive Glasfaser Abschlusspunkt (homes prepared).
Ein Breitbandausbau in dem Ausbaugebiet ist mit Glasfasertechnik (FTTH) realisierbar. Unser FTTH-Angebot beinhaltet einen Ausbau bis einschließlich des Hausabschlusspunktes (homes prepared). Das Angebot der Telekom bezieht sich auf die Adressen, die in der Anlage "Karten & Adressen des Erschließungsgebietes" als "im Angebot enthalten" gekennzeichnet sind.
Nach dem Ausbau mit FTTH stehen in dem Ausbaugebiet Breitband-Anschlüsse mit den geforderten Bandbreiten zur Verfügung. Die genauen Down – und Upload-Geschwindigkeiten und weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den beigefügten Leistungsbeschreibungen. Innerhalb der Leistungsbeschreibung haben wir exemplarisch unsere aktuellen Tarif- und Produktinformationen beigefügt. Bitte beachten Sie, dass die Telekom ihren Kunden ihre Produkte immer zu den jeweils gültigen AGB und Preisen anbietet und die beigefügten Produkt- und Tarifinformationen daher lediglich die derzeit gültigen Angebote wiedergeben. Als privatwirtschaftliches Unternehmen behält sich die Telekom entsprechende Anpassungen aufgrund der Marktentwicklungen und technischen Weiterentwicklungen vor.
Übergabe des Förderbescheides am 20.02.2025 im Rathaus Hutthurm
Foto: Helga Wiedenbein
Pressemitteilung Nr. 050/25 Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
FÜRACKER UND SCHÖFFEL: ÜBER 387.000 EURO FÜR GIGABITAUSBAU IN HUTTHURM 417 Adressen erhalten direkten Glasfaseranschluss
„Bayern erweitert sein Glasfasernetz mit Hochdruck! Internetzugänge sind fester Bestandteil im täglichen Leben und für fast jede berufliche Tätigkeit absolute Grundvoraussetzung. Leistungsfähige Netze sind damit längst das ‚Tor zur Welt‘ unseres gesamten digitalen Alltags. Der Freistaat Bayern engagiert sich seit Jahren auf freiwilliger Basis massiv, um den Glasfaserausbau für seine Bürgerinnen und Bürger bestmöglich voranzutreiben. Seit 2014 haben wir im Rahmen der Bayerischen Gigabitförderung insgesamt bereits über 2,6 Milliarden Euro investiert. Damit werden über 104.000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Jeder Meter neues Glasfaserkabel zählt: Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und stellt einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen dar. Dass Freistaat und Kommunen für dieses gemeinsame Ziel tatkräftig an einem Strang ziehen, zeigt das starke Engagement im Rahmen der Bayerischen Gigabitförderung. Der Markt Hutthurm erhält heute insgesamt über 387.000 Euro Förderung für seine digitale Zukunft. Dank dieser Unterstützung des Freistaats können künftig 417 weitere Adressen von einem schnellen und zukunftssicheren Internetanschluss profitieren“, so Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel bei der Übergabe des Förderbescheids an den Markt Hutthurm am Donnerstag (20.2.). Der Markt Hutthurm beweist sein hohes Engagement für Bayerns Weg in eine Gigabitgesellschaft und erhält hierfür bayerische Kofinanzierungsmittel des Freistaats in Höhe von 387.744 Euro zum Breitbandausbau nach dem Förderprogramm des Bundes. Hutthurm beteiligte sich bereits am Ausbau nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie, der Gigabit-Pilotförderung, der Bayerischen Gigabitrichtlinie und der Glasfaser/WLAN-Richtlinie. Im Rahmen aller Programme wurden dem Markt insgesamt 5,1 Millionen Euro an Breitbandmitteln des Freistaats zugesagt. Mit der Bayerischen Gigabitförderung hat der Freistaat 2019 – als erste Region in der Europäischen Union – den Weg dafür geebnet, den Glasfaserausbau auch dort zu fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet. Hutthurm war eine der bayernweit sechs Pilotgemeinden und zählt damit zu den Vorreitern im Glasfaserausbau. Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bayernweit. 72 Prozent aller bayerischen Haushalte sind schon gigabitfähig erschlossen, nach Abschluss aller laufenden Projekte werden es sogar 81 Prozent sein. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und den Umfang der Fördergebiete.
Pressesprecher: Dennis Drescher Telefon: 089 2306-2460 Telefax: 089 2809-327 E-Mail: Odeonsplatz 4 80539 München Internet: www.stmfh.bayern.de (Datenschutzhinweis)
Schnelles Internet für Hutthurm - Vertragsabschluss am 06.06.2025
Foto: Markt Hutthurm | Im Bild v.l.n.r.: Christian Lorenz - Regionalmanager Deutsche Telekom, Maximilian Rosenberger - 1. Bürgermeister, Josef Markl - IK-T GmbH
Schnelles Internet für Hutthurm
Telekom erhält Zuschlag für Netzausbau
Mehr Tempo: Mit bis zu 1 Gbit/s surfen
Rund 420 Haushalte können ab 2027 schnellere Anschlüsse nutzen
Die Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Hutthurm gewonnen. Ab 2027 können rund 420 Haushalte Anschlüsse mit einem Tempo von bis 1 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde) nutzen. Die Gemeinde Hutthurm und die Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. Die Telekom wird rund 83 Kilometer Glasfaser verlegen und 24 Verteiler aufstellen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind.
„Die Ansprüche der Bürger*innen an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Max Rosenberger, Bürgermeister von Hutthurm. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“
„Wir danken der Gemeinde Hutthurm für das Vertrauen und setzen das Projekt zügig um“, sagt Lorenz Christian, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Das Bauen und Betreiben von Netzen ist die Kernkompetenz der Telekom.“
So läuft der Ausbau
Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Als Erstes wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kund*innen die neuen Anschlüsse buchen.
Das Netz der Telekom in Zahlen
Das Glasfasernetz der Telekom ist über 650.000 Kilometer lang. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz misst rund 13.000 Kilometer. Die Telekom plant, in diesem Jahr bis zu 70.000 Kilometer Glasfaser zu bauen. Einen Kilometer Glasfaser zu verlegen kostet im Schnitt über 80.000 Euro.