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Pfarr-Caritasverein Hutthurm e.V. - Hutthurmer Tafel

Vorschaubild

Herbert Oberneder

Marktstr. 39
94116 Hutthurm

Telefon (08505) 919 29 61 Hr. Herbert Oberneder
Telefax (08505) 919 29 63

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.hutthurmertafel.de

Kurzinfo:

1. Vorstand: Herbert Oberneder
2. Vorstand: Josef Jaksch
Kassier: Annemarie Gertler-Weber
Schriftführer: Martin Stingl

Beschreibung:

Der PCV Hutthurm e. V. ist Träger der Hutthurmer Tafel und versorgt aktuell 320 Personen wöchentlich mit kostenlosen Lebensmittel. Ausgabetag ist jeden Mittwoch von 14 - 16 Uhr in Hutthurm, Marktstrasse 15 (ehem. Schlecker). Gegen die Vorlage eines Berechtigungsausweises erhalten Hartz IV-Empfänger und Personen mit geringem Einkommen wöchentlich die kostenlosen Lebensmittel. Der Einzugsbereich der Hutthurmer Tafel erstreckt sich von Tiefenbach über Aicha bis nach Fürstenstein, Tittling und Neukirchen auf der rechten Seite der Ilz und von Hutthurm uber Büchlberg nach Straßkirchen und Salzweg auf der anderen Seite.
In verschiedenen Geschäften stehen Lebensmittel Sammelboxen. Bitte helfen Sie uns helfen und spenden bei Ihrem Einkauf einen oder mehrere Artikel für die Hutthurmer Tafel. Die Boxen stehen bei Escherich (Büchlberg), Gahbauer (Hutthurm); Buchbauer (Ruderting), Grubmüller (Aicha vorm Wald), Gerlesberger (Nammering) Norma und Buchbauer (Fürstenstein);  Kriegl (Neukirchen vorm Wald) und Buchbauer (Haselbach). 
Bei Edeka Gahbauer in Hutthurm können Sie mit der Deutschland-Card bei jedem Einkauf Ihre Punkte an die Tafel spenden. Von den gesammelten Punkten können kostenlose Lebensmittel für die Tafel gekauft werden.

 


Aktuelle Meldungen

Die Tafel bittet um Hilfe

(15.05.2017)

Die Hutthurmer Tafel benötigt dringend Herren-, Damen- und Kinderschuhe. Besonders gefragt wären Fußball- und Turnschuhe. Die Zuweisung von Asylbewerbern und Migranten in die neue Unterkunft brachte viele junge Leute. Sie bräuchten auch Trainings- und Jogginganzüge, Shorts und Sporttaschen. Für die Familien wären Säuglings- und Kinderbekleidung vonnöten, wie Tafel-Chef Pfarrer i. R. Herbert Oberneder mitteilt.
Die Bekleidungskammer der Tafel ist jeden Mittwoch, 14 bis 16 Uhr, und jeden Freitag, 9 bis 11 und 14 bis 16 Uhr, geöffnet. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Marktstraße in Hutthurm. Weitere Informationen unter www.hutthurmertafel.de.

Firmlinge sammeln bereits zum 10ten Mal

(08.04.2017)

Firmlinge sammeln wie Eichhörnchen für Tafel 
Im zehnten Jahr sammeln nun schon die Hutthurmer Firmlinge im Rahmen ihrer Eichhörnchen-Aktion für die Tafel. Über 40 Kinder postierten sich zum Auftakt der Karwoche vor vier Einkaufsmärkten im Ort und informierten die Kunden über die Tafel und deren Bedarf für die Notleidenden. Die Kinder waren von Gemeindereferentin Maria Bartl vorbereitet worden. Aber nicht nur Waren, die eingekauft und in die Sammelbehälter gelegt worden waren, sondern auch Geldspenden waren willkommen. So kam am Ende wieder viel zusammen. "Natürlich sind auch das ganze Jahr über Spenden erwünscht", meint Martin Stingl von der Tafel. "Im Wesentlichen waren es Grundnahrungsmittel und Kosmetikartikel des täglichen Bedarfs, die uns für die Bedürftigen überlassen wurden", erzählt Maria Bartl. So lagen Zuckerpakete, Nudeln, Milch, Brotaufstriche für Kinder, abgepackte Wurst und Käse, Kaffee, Kakao, Honig oder Fischdosen in den Körben. Zu Ostern waren natürlich auch viele Osterartikel für Kinder wie Schokoeier oder Osterhasen dabei. Die Firmlinge fiebern ihrem Firmtag am 24. Juni entgegen. Die Firmung spendet Domkapitular Helmut Reiner, früher Pfarrer von Hutthurm. Beim Edeka-Markt Gahbauer kam spontan Seniorchef Jakob Gahbauer (r.) zum Stand und überreichte Süßigkeiten, mit dabei Gemeindereferentin Maria Bartl (5.v.r.), Bianca Weiß (3.v.r.) und Martin Stingl (4.v.l.).

Foto zu Meldung: Firmlinge sammeln bereits zum 10ten Mal

Pfarrcaritas zieht beachtliche Bilanz

(02.03.2017)

Mitglieder bestätigen Vorstand

um Pfarrer Oberneder


Gute Spendeneinnahmen für die Hutthurmer Tafel, erfolgreiche Kleiderkammer, viele fleißige Helfer: Der Pfarr-Caritasverein Hutthurm hat bei seiner Jahresversammlung im Pfarrheim eine sehr positive Bilanz gezogen.

"Sie hatten alles gemeinsam", erzählte Vorsitzender BGR Herbert Oberneder über die biblische Urgemeinde zu Beginn der Versammlung vor rund 40 Teilnehmern, darunter Andrea Pontz von der Pfarrei, Kirchenpfleger Rudi Ehrlich und Ehrenvorsitzender Hans Schmid. Sie habe Anteil am Leben der anderen genommen, die Sorgen und Nöte der Menschen geteilt. Dies führe die Caritas weiter: Sie greife Menschen in Not unter die Arme.

Caritas will sich um Flüchtlinge kümmern
Der Pfarrcaritasverein habe vor zehn Jahren die Tafel gegründet, berichtete der Seelsorger. Es gebe viele Menschen, die am Existenzminimum leben. Ihnen stehe die Tafel mit Lebensmitteln und Kleidung, die günstig zu erwerben sei, zur Seite. Die Aufgaben seien auch nach dem Umzug von der Fuchsmühle an die Marktstraße 15 in Hutthurm gleich geblieben: soziale und karitative Hilfe leisten und nicht auf die Person, ihre Herkunft oder ihren Glauben schauen. Die Caritas helfe auch dort, wo andere Dienste absagen, etwa wenn sich die Pflege von Menschen in entlegenen Orten nicht rentiere. Die Caritas weise niemanden zurück.

Die Hutthurmer Tafel unterstützt laut Oberneder derzeit 315 Bedürftige im nördlichen Landkreis. Der Pfarr-Caritasverein, der Tafel und Kleiderkammer trägt, kümmere sich zudem mit um Flüchtlinge, die ab 15. März in Hutthurm erwartet werden.

"Die Tafel floriert und läuft sehr gut", bilanzierte der Pfarrer. Die neuen Räume in Hutthurm böten Vorteile, vor allem mehr Platz. Die Bedürftigen könnten die Lebensmittel, die sie brauchen, jetzt selbst aussuchen. Auch Lagerraum gebe es. Zu den Hauptaufgaben der Helfer zählte er das Sortieren der gespendeten Waren, das Dienstag- und Mittwochvormittag stattfindet, und das Ausfahren der Lebensmittel. Er zollte den insgesamt 50 Tafelhelfern und 13 Freiwilligen in der Kleiderkammer sowie Josef Jaksch und den Spendern Dank und Anerkennung.

Unter dem Motto "Not sehen und handeln – Caritas" ließ Schriftführer Martin Stingl die Aktivitäten im vergangenen Jahr Revue passieren, zu denen unter anderem die "Eichhörnchen-Aktion" der Hutthurmer, Salzweger, Büchlberger und Tiefenbacher Firmlinge zählten, die 1370 Euro Bargeld und Waren im Wert von 4400 Euro sammelten. Die Tafel habe viele weitere Spenden in Höhe von 50 bis 1000 Euro erhalten. Kurt Gumminger aus Büchlberg habe Getränkedosen gesammelt und 750 Euro aus dem erhaltenen Pfand übergeben. Stingl zeigte rührende Dankesbriefe, zum Beispiel mit selbst gemaltem Bild von "Tafelkunden". Er bat, bei der Tafelarbeit mitzumachen. Man könne sie auch mit Lebensmittelspenden unterstützen, für die in 35 Geschäften in der Umgebung Spendenboxen bereitliegen. Die Kleiderkammer können alle Bürger nutzen. Am 30. Juli feiert die Tafel ihr zehnjähriges Bestehen.

Kassiererin Annemarie Gertler-Weber verzeichnete ein gutes Spendenaufkommen. Durch die Einnahmen der Kleiderkammer konnte ein großer Teil der monatlichen Ausgaben erwirtschaftet werden. Die finanzielle Hilfe für bedürftige Menschen in der Pfarrei  wuchs von 6.500 Euro im Jahr 2005 auf 11.000 Euro im Jahr 2016. Mit diesem Betrag werden finanziell schwache Familien unterstützt.

Die Kleiderspenden würden geprüft und nach Größe sortiert, berichtete Elfriede Eder von der Kleiderkammer. Sie biete von Babykleidung bis zu Schuhen alles an.

Die Mitglieder beschlossen bei einer Gegenstimme, den Tafelpreis, der bisher einen Euro betrug, anzugleichen. Einzelpersonen zahlen weiterhin einen Euro, Abholer mit mehreren Kindern zwei Euro. Zwei Erwachsene mit einem Kind haben ebenfalls zwei Euro zu leisten. Zwei Erwachsene mit mehreren Kindern sowie drei Erwachsene zahlen drei Euro. Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten erhöhte die Versammlung die Bedürftigkeitsgrenze auf 900 Euro für alleinstehende Personen und 450 Euro für einen Ehepartner. Sie änderte zudem die Satzung, damit Helfer bei der Steuer den Ehrenamtsfreibetrag geltend machen können.

Oberneder als Vorstand bestätigt
Unter der Leitung von Gemeinderat Hubert Gastinger bestätigten die Mitglieder Herbert Oberneder als Vorsitzenden, Josef Jaksch als Stellvertreter, Kassiererin Annemarie Gertler-Weber und Schriftführer Martin Stingl. Sie wählten Regina Grindinger, Inge Jaksic, Rosemarie Schrank und Maria Stadler als Beisitzer. Berufene Beisitzer sind Elfriede Eder, Bianca Weiß und Christiane Stingl. Als Kassenprüferinnen fungieren Marianne Wandl und Monika Plettl. Auch Pfarrer Wolfgang Keller gehört dem Vorstand an.

Gastinger würdigte das Engagement der Pfarrcaritas und beglückwünschte sie zu den "enormen" Zahlen. "Über so einen Umsatz würde sich so manches Unternehmen freuen", sagte der Gemeindevertreter. Es sei eine wunderbare Geschichte, dass die Pfarr-Caritas jenen helfe, die in einem so reichen Land wie Deutschland durch das Raster fallen. Die Gemeinde unterstütze die Tafel.

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60965.pngDie Hutthurmer Tafel ist jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Kleiderkammer steht mittwochs von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr offen.

 

Foto zu Meldung: Pfarrcaritas zieht beachtliche Bilanz

Salzweger Firmlinge sammeln für die Tafel

(22.04.2016)

Salzweg. Im Pfarrverband Straßkirchen bereiten sich Jugendliche auf die Firmung vor. Dabei können sie aus 20 Angeboten auswählen. Eine Aktion ist seit acht Jahren die Sammlung für die Hutthurmer Tafel. Sie unterstützt bedürftige Einzelpersonen und Familien aus der Region. An einem Freitagnachmittag waren Firmlinge nun vor Einkaufsmärkten präsent: (v.l.) Hannah Leitner, Manuela Scholz, Daniel Scholz, Johannes Schwarz, Elias Weggartner – unterstützt von Praktikantin Felicitas Burchartz und Pastoralreferent Thomas Weggartner. Sie sprachen die Kunden an und baten, etwas mehr als die für den eigenen Bedarf notwendigen Lebensmittel und Hygieneartikel einzukaufen und für die Tafel zu spenden. Begleitet wurden die Firmlinge von Pfarrer Herbert Oberneder und Martin Stingl von der Tafel, Eltern und von Organisator Pastoralreferent Thomas Weggartner. Die gleiche Aktion fand zeitgleich in Thyrnau mit den Kellberger und Thyrnauer Firmlingen statt.

Foto zu Meldung: Salzweger Firmlinge sammeln für die Tafel

Jahreshauptversammlung 2016 des Pfarr-Caritasvereins Hutthurm

(21.04.2016)

Die Jahreshauptversammlung des Pfarr-Caritasvereins Hutthurm der als Träger der Hutthurmer Tafel fungiert, hielt am 21. April 2016 seine jährliche Hauptversammlung ab.
Der erste Vorsitzende BGR Herbert Oberneder begrüßte den Ehrenvorsitzenden Herrn Hans Schmid, Herrn Pfarrer Stefan Seibold, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Pontz, Kirchenpfleger Herrn Rudi Ehrlich, alle Mitglieder des Caritasvereins, die komplette Vorstandschaft und Helferinnen und Helfer der Hutthurmer Tafel.

Herr Oberneder erwähnte mehrere Sitzungen der Vorstandschaft, vor allem die Sitzung mit 5 Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden. In dieser Sitzung wurden die Bürgermeister über die sehr wichtige, gemeindeübergreifende Arbeit der Hutthurmer Tafel informiert und um einen jährlichen Zuschuss gebeten.
Wegen der zu klein gewordenen Räumlichkeiten in Kalteneck war ein Umzug in größere Räume dringend notwendig. Mitte August 2015 war in Kalteneck die letzte Tafelausgabe, am 18. August 2015 fand die Tafelübergabe statt, und der Umzug und ein Flohmarkt standen an.
Er dankte der Familie Fuchs für die langjährige Bereitschaft, die Tafel zu beherbergen.
Er berichtete über die schwierige Suche nach einer neuen Unterkunft für die Tafel und die Kleiderkammer. Nach vielen Besichtigungen möglicher Räumlichkeiten wurden wir in Hutthurm bei Frau Margarete Rosenstingl fündig. Die Einrichtung der neuen Räume dauerte etwa 4 Wochen, der Umzug selbst wurde in nur 2 Wochen durchgezogen.
Sein großer Dank ging dabei an Josef Jaksch. Er hat in tage- und auch nächtelanger und unermüdlicher Arbeit die Einrichtung geplant und den größten Teil eigenhändig durchgeführt.
Endlich hat die Tafel mit der Kleiderkammer ein großzügiges Domizil auf einer Ebene mit einem warmen Raumklima. Viele der etwa 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können ab sofort die Arbeitsräume zu Fuß erreichen.
Elfriede und Max Eder dankte er für die Einrichtung der Kleiderkammer.


Sepp Jaksch dankte allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen und wichtigen Einsatz für die bedürftigen Tafelkunden. Er kündigte die Einrichtung einer sog.  Tafelführung bzw. eines Tafelrates an, diese(r) soll aus etwa 5 Mitarbeitern bestehen.
Er bat alle Anwesenden um Werbung für weitere Helferinnen und Helfer für die Tafelarbeit.
Wir haben ein sehr hohes Durchschnittsalter und daher ist ein Ausfall von Helfern jederzeit möglich.
Durch die großzügige Spende der Raiffeisenbank bzw. Brauerei Hutthurm in Form einer begehbaren Kühlzelle können wir unseren Kunden sehr hochwertige Ware anbieten. Durch die permanente Kühlung von Obst, Gemüse und Milchprodukten sind diese Lebensmittel länger haltbar.
Besonders dankte er Herrn Oberneder für seinen Einsatz bei der Tafelarbeit. „Herbert müsste diese Arbeit eigentlich nicht erledigen, als Ruhestandsgeistlicher hätte er ohnehin genügend zu tun. Er ist der Spendenmotor mit Beziehungen zu vielen Vereinen und Organisationen.“

Mit vielen Bildern zeigte Martin Stingl den Jahresablauf.
Die durchgeführten Aktionen der Firmlinge, die Besprechung mit den Bürgermeistern, die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen, Mitarbeitertreffen, Aufbau und Umzug der Tafel und den Flohmarkt in der Geflügelhalle. Er bat auch um Unterstützung bei der Aktion „Lebensmittel-Spendenboxen“ und der „Deutschlandkarte“.  


Elfriede Eder freute sich über die nun ebenerdige Kleiderkammer mit mehr Raum für Angebote. Mit 11 Mitarbeiterinnen wurde die Kleiderkammer zu einem schmucken  und beliebtem Einkaufstreff in Hutthurm gestaltet.

Annemarie Gertler-Weber zeigte mit Aufstellungen und Diagrammen die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2015. Vor allem den vielen und sehr großzügigen Spenden ist es zu verdanken, dass trotz der Ausgaben für den Umzug ein schöner Betrag übrig geblieben ist.


Herr Pfarrer Stefan Seibold bedauerte es, dass dieses seine letzte Versammlung im PCV Hutthurm ist, da er im August unseren Pfarrverband verlassen wird.
„Der Pfarr-Caritasverein ist eine Bewegung in unserer Pfarrei und politischen Gemeinde, nicht um seiner selbst willen, sondern um Bedürftigen zu helfen. Die Hilfe endet nicht an der Grenze unserer Gemeinde, sondern reicht in die Nachbarpfarreien und –gemeinden hinein.
Der Verein ist gewachsen und gereift und ist als helfende Institution nicht mehr wegzudenken.“
Er dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren selbstlosen Einsatz und bescheinigte ihnen ein beträchtliches Maß an Zeitaufwand.
Er bedankte sich ganz besonders bei allen Sammlern, Mitgliedern des Vereins und Helfern der Tafel für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit.
Sein Dank galt auch den vielen Firmgruppen der vergangenen 9 Jahre, die mit der „Aktion Eichhörnchen“ die Tafel mit Lebensmittelspenden unterstützt haben. „Dieses Engagement der Firmlinge ist ein Weg um Christus nachzufolgen!“


Herr Oberneder dankte Herrn Seibold, der als „Erfinder der Hutthurmer Tafel“ anzusehen ist und wünschte ihm eine erfolgreiche Zukunft.

Ein lang anhaltender Applaus für Herrn Pfarrer Stefan Seibold beendete die Sitzung.

Hutthurmer Firmlinge sammeln für die Tafel

(19.03.2016)

Firmlinge und die Tafel, eine Erfolgsgeschichte mit Rekordergebnis Hutthurm
Seit neun Jahren sammeln die Hutthurmer Firmlinge nun schon im Rahmen ihrer Eichhörnchen-Aktion regelmäßig für die Tafel. Über 40 Kinder postierten sich zum Auftakt in die Karwoche vor fünf Einkaufsmärkten im Ort und informierten die Kunden über die Tafel und deren Bedarf für die Notleidenden. Die Kinder waren sehr sachkundig, weil sie von der Gemeindereferentin Maria Bartl entsprechend vorbereitet worden waren. Aber nicht nur Waren, die eingekauft und in die Sammelbehälter gelegt worden waren, sondern auch Geldspenden waren willkommen. So kamen am Ende 900 Euro Bargeld und rund 1 400 Artikel mit einem Wert von über 2 000 Euro zusammen. „Im Wesentlichen waren es Grundnahrungsmittel und Kosmetikartikel des täglichen Bedarfs, die uns für die 24 Bedürftigen überlassen wurden“, erzählt Maria Bartl. So lagen Zuckerpakete, Nudeln, Milch, Brotaufstriche für Kinder, abgepackte Wurst und Käse, Kaffee, Kakao, Honig oder Fischdosen in den Körben. Zu Ostern waren natürlich auch viele Osterartikel für Kinder, wie Schokoeier oder Osterhasen dabei. Die Kleinen in den Familien derer, die versorgt werden, wird’s freuen! Der Vorsitzende der Hutthurmer Tafel, Pfarrer i. R. BGR Herbert Oberneder strahlte dann auch entsprechend: „Bei diesem Ergebnis können wir jetzt zum Osterfest etwas mehr an die Bedürftigen verteilen.“ Oberneder freut’s auch, dass sich spontan zwei Mütter bereit erklärt haben, künftig in der Tafel mitzuarbeiten. Und auch die Kinder fassten einen Vorsatz, sie wollen nicht erst bis zum nächsten Jahr mit einer neuen Aktion warten. Schon am Osterwochenende wollen einige bei der Tafel mithelfen und zum Erntedankfest werden sie wieder vor den Geschäften stehen, Zettel verteilen und die Kunden animieren, bei ihrem Einkauf auch an die Bedürftigen zu denken.

Foto zu Meldung: Hutthurmer Firmlinge sammeln für die Tafel

Einweihungfeier unserer neuen Räume

(21.02.2016)

Nächstenliebe ist ihr Markenzeichen

Neues Domizil von Hutthurmer Tafel und Kleiderkammer in der Marktstraße eingeweiht

Hutthurm. Die Hutthurmer Tafel und ihre Kleiderkammer sind von der Fuchsmühle in das Ortszentrum der Marktgemeinde umgezogen. Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder, der auch Vorsitzender des Pfarr-Caritasvereins ist, nahm nun die Segnung der neuen Räume mit den Worten vor: "Segne diese Tafel, in der es sich Menschen zur Aufgabe gemacht haben, anderen zu helfen". Die Verantwortlichen nutzten anschließend die Gelegenheit, die Einrichtung bei einem "Tag der offenen Tür" vorzustellen.

Kritik an der Wegwerfmentalität. Die Feiern begannen mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin. In seiner Predigt erinnerte Oberneder an diesem Caritas-Sonntag an Petrus, der sich, durch Jesus angeleitet, der Not der Menschen stellte. "Wir dürfen uns nicht vor der Not wegducken, dürfen nicht wegschauen, wir müssen uns der Not annehmen, auch wenn es uns schwer fällt", betonte der Geistliche. Es gelte, Caritas zu leben und Hilfsbereitschaft zu zeigen. Oberneder rief auch zur Nachbarschaftshilfe auf. Bei der anschließenden Segnung der hellen und freundlichen, 280 Quadratmeter großen Räume betonte er die Notwendigkeit der Tafel, die mittlerweile unbestritten sei. Er kritisierte die Wegwerfmentalität bei den Lebensmitteln.

 

Voll sind die Regale und Kleiderständer in den Räumen der Hutthurmer Tafel und Kleiderkammer. Es gibt Anziehsachen für jedes Alter, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen und Lebensmittel (kleines Foto). − Fotos: Heisl

 

"So etwas wie die Tafel ist nur durch großen Zusammenhalt möglich", stellte der Priester fest. Bei dieser Gelegenheit lobte er die vielen Helfer, die wichtigen Menschen zur Gründerzeit wie Ehrenvorsitzenden und Ehrenbürger Hans Schmid oder die Familie Josef und Roswitha Fuchs aus Kalteneck sowie die neue Quartiergeberin Margarete Rosenstingl. Aber auch die Sponsoren, von denen er stellvertretend Bankvorstand Bernhard Bergmann begrüßte, und vor allem die Kommunen, allen voran der Markt Hutthurm, seien hier dankbar zu nennen, so der Vorsitzende.

 

Sie alle sind an der Hilfe für Notleidende beteiligt: Maria Eckinger (v.l.), Therese Kern, Bernhard Bergmann, Herbert Oberneder, Josef Jaksch, Albert Weiß, Norbert Marold, Alois Mandl, Edeltraud Stegbauer-Wagner, Johann Streifinger, Hermann Baumann, Johann Steinhofer, Robert Koller, Hans Schmid und Josef Heisl jun.

 

Oberneder freute sich auch über kommunale Mandatsträger, die ihn unterstützen, wie Bezirksrat Josef Heisl jun., die Bürgermeister Hermann Baumann aus Hutthurm und Norbert Marold aus Büchlberg, die Stellvertreter Edeltraud Stegbauer-Wagner aus Hutthurm, Albert Weiß aus Büchlberg sowie Robert Koller und Therese Kern, Alois Mandl aus Fürstenstein, Johann Steinhofer aus Neukirchen vorm Wald, Maria Eckinger aus Salzweg und Johann Streifinger aus Ruderting.

Josef Jaksch, der die Tafel und die Kleiderkammer kommissarisch führt, erläuterte die Räumlichkeiten und ihre Nutzung. Bekleidung vom Kleinkind bis zum Erwachsenen habe man im Angebot. Die Lebensmittel kämen immer zeitnah zum Ausgabetag. Eine gespendete Kühltheke sei eine wichtige Einrichtung. Derzeit versorge die Tafel rund 270 Bedürftige, 50 Familien und Einzelpersonen werden regelmäßig beliefert. Wie sehr die Hilfe erwartet wird, schilderte Herbert Oberneder an einem Beispiel. Als einmal das Auto mit den Lebensmitteln nicht pünktlich eintraf, habe ihn eine Frau angerufen und gefragt, "kriag i de Wocha eh nix?".

Dank an Gründer und alle Helfer Bürgermeister Hermann Baumann meinte zur Tafel, sie diene der notleidenden Bevölkerung. Wer habe bei der Gründung im Jahre 2007 daran gedacht, was sich da entwickle. "Die Tafel ist ein Markenzeichen der Nächstenliebe", stellte Baumann fest und "ihr könnt wahrlich stolz auf eure Arbeit sein." Baumann dankte im Namen aller beteiligten Gemeinden den Helfern, allen voran Herbert Oberneder und Pfarrer Stefan Seibold, der vor zwölf Jahren die Pfarr-Caritas gegründet hatte. In einem Partyzelt wurden die Gäste der Einweihung anschließend verköstigt – und viele bedankten sich mit einer Spende dafür.
 

Kontakt: Die Ausgabestelle der Hutthurmer Tafel in der Marktstraße15, Tel.: (08505/919837) hat mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet, die Kleiderkammer mittwochs von 13.30 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 11 und 14 bis 16 Uhr.
Der Vorsitzende, BGR Herbert Oberneder, ist erreichbar unter Tel.: 08505/ 9192961 oder E-Mail herbert-oberneder@t-online.de.

 

Foto zu Meldung: Einweihungfeier unserer neuen Räume

Schüler sammeln für Hutthurmer Tafel

(15.10.2015)

Salzweg. Die Herbstsammelaktion für die Hutthurmer Tafel hat an der Grund- und Mittelschule Salzweg Tradition. Auch heuer brachten die Schüler frisches Obst und Gemüse sowie andere Lebensmittel mit, um sie für bedürftige Familien und Leute der Region zu spenden. Viele Kisten füllten sie. Josef Jaksch von der Hutthurmer Tafel freute sich über die Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft der Kinder und ihrer Eltern. Die Erntedank-Aktion initiierten Schulleiterin Susanne Bulicek und Pastoralreferent Thomas Weggartner.− tw/Foto: PNP

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Kindergarten Büchlberg fleißig

(06.10.2015)

Büchlberg:
Die Kinder des Kindergartens St. Anna in Büchlberg haben im Rahmen eines Erntedankfestes Lebensmittel gesammelt und an die Hutthurmer Tafel übergeben. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich mit Elisabeth Sicklinger über den Besuch der Hutthurmer Tafel. Martin und Brunhilde Stingl konnten viele Lebensmittel in Empfang nehmen und bedankten sich herzlich bei den Kindern.                                                           Foto: Sicklinger/ Text: Stingl

Foto zu Meldung: Kindergarten Büchlberg fleißig

Reich gedeckter Erntetisch für die Tafel

(28.09.2015)

Straßkirchen. Fleißig haben die Grundschüler gesammelt und einen riesigen Tisch gedeckt mit Gaben zum Erntedankfest, die sie der Hutthurmer Tafel zugedacht haben. Die Übergabe an Pfarrcaritas-Vorsitzenden und Pfarrer i.R. Herbert Oberneder (l.) erfolgte bei einer kleinen Andacht mit Pastoralreferent Thomas Weggartner (Mitte). Die Kinder legten symbolisch Gaben nieder und dankten für alles, auch für Menschen, die sie gern haben. Eine kindgerechte Lesung, Fürbitten und ein Vaterunser rundeten die Andacht in der Aula ab. Der Pfarrer i.R. informierte die Kinder über die Arbeit der Hutthurmer Tafel, die wöchentlich 280 Menschen, darunter viele Kinder, für einen Euro ein Essenspaket ausgibt. 53 Frauen und Männer arbeiten ehrenamtlich, sortieren die Waren, legen sie für die Abholung bereit oder holen sie in den Geschäften und fahren sie aus. Dazu gibt es eine Kleiderkammer. Zusammen mit den Kindern wurden unter Leitung von Rektorin Claudia Hasenkopf (r.) die Gaben verpackt und nach Hutthurm transportiert.− sl/Foto: Heisl

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Ein Lieferservice für Nächstenliebe

(12.09.2015)

Hutthurm. Beruflich fährt Franz Kargus einen Geldtransporter. In seiner Freizeit transportiert er eine Fracht, die ungleich kostbarer ist: Lebensmittel. Kargus ist ehrenamtlicher Helfer bei der Hutthurmer Tafel. Um seinen bedürftigen Kunden zu helfen, nimmt er alle zwei Wochen sogar eine Doppelschicht in Kauf.

Seit zwei Jahren dreht Kargus seine Runden für den Lieferservice, ohne den viele Menschen in der Region in arge Not geraten würden. Sein Nachbar hat ihn eines Tages gefragt, ob er nicht helfen wolle. "Die Kollegen bei der Tafel hatten damals ein ziemliches Alter", erinnert sich Kargus. Er ließ sich nicht lang bitten. Dabei ist er selbst schon Rentner, seit 13 Jahren. Doch auch jetzt will der 65-Jährige, der früh im Leben zu arbeiten begann, nicht untätig sein.

Für seinen Zuverdienst als Geldtransporter-Fahrer schiebt Franz Kargus regelmäßig Nachtschichten. Erst um 7 Uhr morgens kommt er heim. An jedem zweiten Mittwoch geht für ihn die Arbeit schon um 8 Uhr weiter – dann als einer der ehrenamtlichen Semmel-Chauffeure der Tafel. Bis 12 Uhr ist er unterwegs. Sein Bett muss warten, aber "a Waidler hoit’s aus", sagt er gelassen.

Bei den Läden, die ihre Waren vom Vortag zur Verfügung stellen, sammelt er morgens die Kisten ein und verlädt sie in den Laderaum des Tafel-Transporters. Der hat eine eigene Kühlung, damit die verderbliche Ware während der Fahrt keinen Schaden nimmt. "Manchmal ist’s ein bisserl wenig", wiegt Franz Kargus in Gedanken die Lebensmittel ab. "Es kommen ja immer mal neue Kunden dazu, da braucht man schon ordentlich Zeug." Das weiß der Ehrenamtliche aus erster Hand.

Die Ware chauffiert er nicht nur zur zentralen Ausgabestelle der Tafel in Hutthurm, sondern auch zu jenen Kunden, die dort nicht hinkommen können, weil sie kein Auto haben, krank oder gebrechlich sind. "Die Leut’ warten teilweise schon auf uns", erzählt er. Manchen, die es selbst nicht mehr können, trägt er die Lebensmittelvorräte auch die Treppe hinauf. Die Dankbarkeit ist groß: "Die Leut’ täten ihr letztes Fuchz’gerl noch als Trinkgeld hergeben. Aber wir nehmen natürlich nix dafür. Die sind zu Tode froh und bedanken sich zig mal." Nur für die Ware zahlen die Kunden einen kleinen symbolischen Preis.

Manchmal muss Kargus aber auch wieder Lebensmittel mitnehmen, etwa wenn das falsche Fleisch im Paket war. "Das ist besser als wenn sie es wegwerfen. Das nächste Mal wissen wir dann Bescheid und tun was anderes dafür rein." Kargus bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Nur wenn er mittags von seinen Tafel-Fahrten heimkehrt, kann er nicht schlafen. "Dann bin ich so aufgekratzt, da ist keine Müdigkeit." Das Bett sieht er erst später am Nachmittag. "Das mach ich, bis ich nicht mehr kann", gibt er sich kämpferisch und schiebt verschmitzt hinterher: "Ich bin ja erst 65."

Geld bekommt er nicht für seine ehrenamtlichen Lieferfahrten, dafür einen anderen Lohn. "Das gibt mit einfach etwas, wenn ich jemandem helfen kann", versucht er zu erklären, was für ihn ganz selbstverständlich ist. "Ich hab’ immer versucht, jedem zu helfen. Und so bin ich immer noch. Es macht mir Spaß." Und nicht nur ihm, wie er weiß: "Die Leut’ sind froh, wenn jemand zu ihnen kommt. Dann kann man auch mal ein paar Worte reden. Aber nicht zu viel, denn der nächste wartet dann schon."

"Helfer haben wir nie genug", sagt Pfarrer i.R. Herbert Oberneder, der als Pfarrcaritasvorsitzender für die Tafel mitverantwortlich ist und ihre Bedeutung nicht genug betonen kann: "Die Tafel ist sehr wichtig. An unserem alten Standort in der Fuchsmühle gab es seit der Gründung 2007 insgesamt 402 Essensausgaben." Dazu bietet die Tafel eine Kleiderkammer an. Beides bedeutet viel Arbeit für die Ehrenamtlichen. Daher sagt Oberneder: "Je mehr Helfer wir haben, umso besser ist es – auch für die Helfer." Eine besondere Qualifikation brauche man nicht. "Uns ist jeder willkommen."

So sieht das auch Kargus und wünscht sich nur eins: "Es sind vor allem ältere Leute bei der Tafel engagiert, wenig junge. Davon bräuchten wir mehr. So ein Ehrenamt ist ja auch eine sinnvolle Beschäftigung." Ohne die Helfer gäbe es die Tafel nicht. Und ohne die Tafel? "Oh, mei", stöhnt Kargus, "dann schaut’s wild aus. Die Leut’ brauchen doch was zu essen."

Foto zu Meldung: Ein Lieferservice für Nächstenliebe

Neue Adresse für die Hutthurmer Tafel

(15.08.2015)

Die Fuchsmühle ist Geschichte. Roswitha Fuchs (großes Bild, v.r.) und Ursula Schneider räumen aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Künftig ist die Tafel mitten im Markt zu finden – in Räumen, die jahrelang leer standen. Darüber freuen sich Pfarrcaritas-Vorsitzender Herbert Oberneder und Schriftführer Martin Stingl. − Bericht und Fotos: Heisl
 

 

 

Die Hutthurmer Tafel muss sich neue Räume suchen – das wurde bereits bei der Jahreshauptversammlung der Pfarr-Caritas angesprochen. Tafelchefin Roswitha Fuchs hatte ihren Rücktritt erklärt, deswegen konnte auch die Tafel mit ihrer Kleiderkammer nicht mehr dauerhaft in der Fuchs-Mühle in Kalteneck bleiben. Bei der durch den Rückzug von Fuchs notwendig gewordenen Nachwahl wurde Josef Jaksch damals zum 2. Vorsitzenden gewählt, der Tafelvorsitz ist noch vakant.

Asylbewerber nicht mehr zu versorgenRund 50 Personen sind es, die sich um die Tafel sorgen, welche die Waren an den Mann/die Frau bringen und eine gut sortierte Bekleidungskammer vorhalten, in der auch Nicht-Bedürftige einkaufen sollen, weil der Ertrag wieder der Tafelarbeit zufließt, betont der Vorsitzende der Pfarrcaritas Hutthurm, Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder. Ist nicht schon die tägliche Tafelarbeit eine Kernaufgabe, so kam jetzt noch die Suche nach einem neuen Standort dazu.

 

Jetzt scheint der Knoten durchschlagen zu sein. Die Tafel zieht ins ehemalige Geiger-Haus, in dem zuletzt ein Schlecker-Markt untergebracht war. "Dort steht mit 280 Quadratmetern genügend Raum zur Verfügung", erklärt Oberneder, auch Parkplätze gibt es. Einen Teil der Regale habe man von der Gemeinde Büchlberg bekommen, aus dem Gebäude der ehemaligen TransTechnik. Eines sei jetzt klar beschlossen, die Asylbewerber werden nicht mehr versorgt. "Bei der stark steigenden Zahl konnten wird das nicht mehr durchführen", meinte Oberneder. Er erläutert noch einmal die Situation um den Rückzug der Familie Fuchs. Roswitha Fuchs hatte in einem Brief an ihn erklärt, warum sie und ihr Mann Josef aufhören. Es seien überwiegend persönliche und zwischenmenschliche Gründe gewesen, aber auch die riesige Belastung. Roswitha Fuchs sei mit Leib und Seele dabei gewesen, sie habe Enormes geleistet.

Roswitha Fuchs, die zusammen mit Ursula Schneider zurzeit mit Aufräumarbeiten beschäftigt ist, will erst einmal Ruhe und Zeit für die Familie gewinnen. Sie wolle nach wie vor sozial weiterarbeiten. Als gelernte Krankenschwester habe ihr Engagement immer Menschen gegolten, denen es nicht gut gehe. 20 Jahre sei sie im Hospizverein aktiv, mache Krankenbesuche und arbeite auch in der Trauerbegleitung. Am Dienstag erfolge die Übergabe, das sei schon ein Schnitt.

Auch Ursula Schneider will aufhören. Die Thyrnauerin ist erst seit gut einem Jahr dabei, hat aber bereits in Lüneburg für die Tafel gearbeitet. Irgendwie klingt da schon Wehmut mit, war doch die Fuchsmühle ein Synonym für die Tafel.

Die Hutthurmer Tafel benötigt laufend Geld, jährlich waren das in der Vergangenheit mindestens 15 000 Euro, die sich jetzt durch eine weit höhere Miete nicht mehr halten lassen. Künftig wird deshalb auch von den zehn Kommunen, in denen die Tafel Menschen betreut, ein Zuschuss geleistet, je nach Zahl der Einwohner. "Fünf Gemeinden haben uns schon zugesagt", erklärt der Vorsitzende der Pfarrcaritas, von denen zeigten sich bisher Tittling und Hutthurm besonders spendabel. Einen erheblichen Beitrag würden die Pfarreien übernehmen.

Helfer und Fahrer werden gesucht246 Tafelkunden habe man derzeit, mit steigender Tendenz. Näheres ist auch über die neue Homepage zu erfahren, die unter www.hutthurmertafel.de erreichbar ist. "Wir suchen ständig Helfer und vor allem auch Fahrer", wirbt der Vorsitzende, der über ein engagiertes Team verfügt.

Auch Bürgermeister Hermann Baumann ist froh darüber, dass die Herbergssuche jetzt vorbei ist. Er verweist auf die nicht zu bezahlende Arbeit dieser Hilfe im Stillen und direkt vor Ort. Baumann lobt die Helferinnen und Helfer. So beginne ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte, die unglaublich sei, wenn man an das Pflänzchen zurückdenke, das bei der Gründung der Tafel gesetzt wurde.

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60965.pngDie Tafel in der Marktstraße15 in Hutthurm hat mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet und ist wie bisher unter http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60382.png08505/919837 zu erreichen. Über eine möglicherweise wöchentliche Öffnung der Kleiderkammer wird noch entschieden.

Foto zu Meldung: Neue Adresse für die Hutthurmer Tafel

Firmlinge sammeln für die Tafel

(23.06.2015)

Tiefenbach. Trotz eines vermeintlich komfortablen Lebensstandards für alle Deutschen gibt es immer mehr Bedürftige, vor allen Dingen Rentner, deren Einkommen "zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel" ist. Daher kommt den sogenannten "Tafeln" immer mehr Bedeutung zu, denn hier können sich Bedürftige, nach eingehender Prüfung ihrer finanziellen Situation, kostenlos mit Lebensmitteln versorgen. Auch die Firmlinge des Pfarrverbandes von Tiefenbach, Haselbach und Kirchberg vorm Wald wurden bei der Firmvorbereitung durch Gemeindereferentin Christine Ortner auf dieses Problem aufmerksam und wollen im Rahmen der Aktion "Eichhörnchen" helfen.

Sie sammeln deshalb am Samstag, 27. Juni, vor den Edeka-Märkten Rohrhofer in Kirchberg vorm Wald und Schwaiberger in Tiefenbach Lebensmittel und Artikel zur Körperpflege für die Hutthurmer Tafel, bei der sich auch einige Bürger aus dem Gemeindebereich Tiefenbach mit dem Notwendigsten eindecken. Die in den jeweiligen Geschäften als Spende gekauften Artikel können gleich am Stand bei den Firmlingen abgegeben werden, die sie dann umgehend dahin weiterleiten. Auch Geldspenden werden gerne entgegengenommen, damit von den Verantwortlichen der Hutthurmer Tafel Waren eingekauft werden können, die nicht gespendet, aber trotzdem von den Bedürftigen benötigt werden.− hs

Jahreshauptversammlung Pfarr-Caritas Hutthurm

(18.06.2015)

Glückwunsch: Der Vorsitzende BGR Herbert Oberneder (stehend, r.), Pfarrer Stefan Seibold (stehend, l.) und Bürgermeister Hermann Baumann (stehend, 4.v.l.) gratulieren den Gewählten Josef Jaksch (stehend 2.v.r.) , Regina Grindinger (stehend 3.v.r.) und Marianne Wandl (stehend 6.v.r.), sowie den Geehrten. − Foto: Heisl

Das Ehepaar Fuchs hört auf

Hutthurm. Bei der Jahreshauptversammlung der Pfarr-Caritas wurden Mitglieder geehrt, die vor über zehn Jahren dem Verein beigetreten waren. Sie erhielten Dankurkunden vom Vorsitzenden, Pfarrer i. R. Bischöflicher Geistlicher Rat Herbert Oberneder.
Bei einer notwendig gewordenen Nachwahl wurde Josef Jaksch zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt.
Der Vorsitzende konnte zu dieser Veranstaltung, bei der auch der künftige Standort der Hutthurmer Tafel erörtert wurde, den Ehrenvorsitzenden und Hutthurmer Ehrenbürger Hans Schmid begrüßen.

Neuer Tafelstandort schon in Aussicht 
Oberneder dankte vor allem den Fahrern der Tafel, den Helfern sowie allen Gönnern. Nach einem Totengedenken, vor allem für Maria Gastinger, erklärte er die Situation um den Rückzug der Familie Fuchs. Roswitha Fuchs hatte in einem Brief an ihn erklärt, warum sie und ihr Mann Josef aufhören. Nachdem die Familie auch Quartiergeber sei, müsse sich die Tafel auch um neue Räume umsehen. Die Fuchsmühle sei ja 2007 nur eine Lösung aus der Not gewesen, die sich aber bewährt habe. Unter dem Beifall der Anwesenden dankte Oberneder der Familie und besonders Roswitha Fuchs, die mit Leib und Seele dabei gewesen sei, für ihre "sehr viele Arbeit".

Der Tafelstandort sei von keiner Seite gekündigt, Frau Fuchs habe sich bereiterklärt, bis 1. September dieses Jahres noch mitzuarbeiten, wenn das gewünscht werde. Zwei neue Orte habe man schon in Aussicht. Doch so preiswert wie bisher werde man die Räume nirgendwo bekommen. Sollte der Ort außerhalb Hutthurms liegen, könnte außerdem eine Namensergänzung ins Haus stehen. Gemeinsam müsse man jetzt einen Weg finden, betonte Bischöflicher Geistlicher Rat Herbert Oberneder.

Zum Thema Asyl habe der Diözesanrat einen Arbeitskreis gebildet, der sich mit der Migration und der Integration befasst. Auch für Hutthurm seien Asylsuchende und Flüchtlinge zu erwarten, dann solle ein Helferkreis gebildet werden. Oberneder blickte auf die Aktionen Eichhörnchen, das Jubiläum von Pfarr-Caritas und Seniorenclub, sowie die Ernennung des Ehrenvorsitzenden zum Ehrenbürger zurück. Mit der Auszeichnung von Hans Schmid werde auch die karitative Arbeit honoriert.

Um die jährlich mindestens notwendigen Mittel von 15 000 Euro zu haben, werde künftig von den zehn Kommunen, in den die Tafel Menschen betreue, ein Zuschuss geleistet. Das hätten zumindest einige Bürgermeister schon zugesagt. Abgedeckt werden müssten durch die Gemeinden insgesamt 10 000 Euro, 5000 Euro würden die Pfarreien tragen.

246 Bedürftige kommen zur Tafel  
246 Tafelkunden habe man derzeit, mit steigender Tendenz, weil auch immer mehr Asylsuchende dazukämen. Leider kämen viele gespendete Waren schon verdorben an, so dass sie ausgesondert werden müssten.

Schriftführer Martin Stingl stellte die neue Homepage vor, die unter www.hutthurmertafel.de erreichbar ist.
Annemarie Gertler-Weber präsentierte geordnete Finanzen, die mit 32 400 Euro an Einnahmen und 27 700 Euro an Ausgaben beachtliche Bewegungen vorweisen. Für die Tafel habe man Warenspenden im Wert von 9000 Euro erhalten. Die Kassenprüfer Monika Plettl und Josef Fuchs fanden alles in Ordnung.
Der Vorschlag der Diözesanführung, die Beiträge zu erhöhen, wurde einstimmig angenommen. Künftig zahlen Einzelmitglieder jährlich 16 Euro, Familienmitgliedschaften liegen bei 24 Euro.


Bürgermeister Hermann Baumann stellte fest, in Hutthurm gehörten Kirche, Pfarr-Caritas und Gemeinde zusammen. "Ihr helft im Stillen und vor Ort, ihr seid Vorbilder für die Jugend", lobte er die Helfer, außerdem Martin Stingl für die neue Homepage.
Pfarrer Stefan Seibold zeigte seine Freude, dass man wieder eine komplette Vorstandschaft habe. So beginne ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte. Sowohl Pfarr-Caritas als auch die Tafel liege bei Herbert Oberneder in besten Händen.


Bei der Nachwahl wurde Josef Jaksch Stellvertreter, neu im Beirat ist Regina Grindinger und Kassenprüferin wurde Marianne Wandl.

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Firmlinge aus Salzweg und Straßkirchen sammeln für die Tafel

(16.05.2015)

Einen großen Erfolg konnten die Firmlinge unter der Leitung von Pastoralreferent Thomas Weggartner bei ihrer jährlichen Sammelaktion für die Hutthurmer Tafel verbuchen.
                

 

Bereits zum 7. Male stellten sich die Firmlinge für die gute Tat zur Verfügung. Die Kinder haben die Kunden der Verbrauchermärkte Plechinger und Aldi gebeten, ein oder zwei Lebensmittel mehr zu kaufen als sie selber benötigen, um diese für die Hutthurmer Tafel zu spenden. Die Menschen waren sehr spendabel und so konnten die Firmlinge 26 große Kisten gefüllt mit Lebensmittel aller Art und 192,-- Euro an die Tafel übergeben.
Die Mitarbeiter der Hutthurmer Tafel unter der Leitung von BGR Herbert Oberneder waren sehr erfreut über das großartige Ergebnis. Herr Oberneder bedankt sich bei Herrn Weggartner, den Firmlingen und deren Eltern, die tatkräftig mitgeholfen haben.

Ein großer Dank gilt natürlich allen Spenderinnen und Spendern aus Salzweg und Umgebung.
 

 

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Beinbauer spendete 530 Euro für die Tafel

(27.04.2015)

Büchlberg  Statt Weihnachtsgeschenken Spenden, diese Weihnachtsaktion 2014 der Fa. Beinbauer Automotive, bei der die Geschäftspartner  bestimmen konnten, an wen der eingesparte Betrag als Spende gehen solle, brachte insgesamt 2 590 Euro ein. Davon bekam jetzt die Hutthurmer Tafel 530 Euro ab.  „Neben der obligatorischen Weihnachtskarte haben wir auf einem Flyer die Organisationen vorgestellt, die bedacht werden sollten“, erklärte Geschäftsführer Dr. Tobias Lührig (li.). Auf einer Rückantwortkarte konnten die Partner ankreuzen, wem sie gerne das Geld für ihr Weihnachtsgeschenk zukommen lassen wollten. Zusammen mit dem Geschäftsführer Vertrieb Dr. Franz Ziebeil (re.) übergab er den Scheck an die Leiterin der Tafel, Roswitha Fuchs (2.v.li.) und den Vorsitzenden der Pfarrcaritas Hutthurm, BGR Pfarrer i.R. Herbert Oberneder (2.v.re.).  –sl/Foto Heisl

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Eichhörnchen-Aktion für die Tafel

(28.03.2015)

Hutthurm. Zum achten Mal haben am Wochenende die Firmlinge der Pfarrei die Eichhörnchen-Aktion zu Gunsten der Hutthurmer Tafel durchgeführt. Initiator und Organisator Martin Stingl (2.v.l.) hatte über 30 Kinder im Einsatz, die vor vier Einkaufsmärkten im Ort Lebensmittel sammelten. Die Kinder, die von Gemeindereferentin Carina Escherich auf die Aktion vorbereitet wurden, sprachen die Kunden an, drückten ihnen einen Zettel in die Hand, auf dem die notwendigsten Artikel vermerkt waren, und warteten, was die Käufer am Ende mitbrachten und in die vorbereiteten Behälter legten. Auch Geldspenden waren willkommen. Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder (l.) war als Vorsitzender der Hutthurmer Pfarrcaritas dabei. "Ich bin überrascht von der Begeisterung und dem Fleiß der Kinder", sagte er anerkennend.−
Bericht und Foto: Josef Heisl

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PNP-Stiftung unterstützt Tafeln mit 27 000 Euro

(28.02.2015)

Passau. Erneut hat die Stiftung Tafeln und ähnliche Einrichtungen im PNP-Verbreitungsgebiet mit einer Geldspende bedacht. 27 Institutionen erhielten je 1000 Euro – insgesamt 27 000 Euro. In zahlreichen Briefen an die Stiftung wird erklärt, wie wichtig und notwendig diese Förderung im Kampf gegen die alltägliche Not ist. Hier sind einige Beispiele:

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Walter HuberLeiter der Arnstorfer Tafel: "Es ist schön, so große regionale Unterstützung zu erhalten. Gerade Personen und Institutionen wie Sie machen es möglich, Woche für Woche das Leid so vieler Bedürftiger ein wenig zu lindern. Zudem ist dies auch für alle ehrenamtlichen HelferInnen der Arnstorfer Tafel Motivation und Anerkennung ihrer Arbeit."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Dr. Raimund TischlerLeiter der Laufener Tafel: "Herzlichen Dank für die Spende. Die Tafeln helfen nicht nur die Not vieler bedürftiger Menschen zu lindern, sondern leisten auch einen großen Beitrag dazu, dass nicht so viele wertvolle Lebensmittel weggeworfen werden müssen."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Sr. Chiara Hoheneder, Provinzoberin der Schwestern vom Heiligen Kreuz, Altötting: "Wir freuen uns und danken Ihnen, dass Sie unsere Arbeit schätzen und unseren Mittagstisch finanziell unterstützen. Täglich kommen acht bis 16 Menschen zu uns, die in Not geraten sind und bei uns eine warme Mahlzeit bekommen. Es sind Männer und Frauen ganz verschiedenen Alters, Arbeitslose, Menschen mit kleinen Renten. Zurzeit sind wir die einzige Einrichtung in Altötting, die dieses Angebot macht."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Ulrike Bergmann-Fritz, Leiterin der Trostberger Tafel: "In unserem Tafelladen versorgen wir drei Mal wöchentlich bis zu 300 Bedürftige mit Lebensmitteln. 55 MitarbeiterInnen kümmern sich bei den Ausgaben, den Sammeltouren und den Lagerdiensten um eine reibungslose Versorgung unserer Nutzer. Fünf Tafelmitarbeiter sind abwechselnd jeden Morgen bei der Kindertafel im Einsatz, um wöchentlich bis zu 60 Kinder mit einem kostenlosen Frühstück zu versorgen. Ihre Spende werden wir für den Kauf eines neuen Kühltransporters verwenden. Vielen herzlichen Dank!"

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Wolfgang Heitmeier1. Vorsitzender der Bad Reichenhaller Tafel: "Sie zeigen mit Ihrer Spende Ihre starke Verbundenheit mit Menschen, die meist unverschuldet mit zu kleinem Geldbeutel leben müssen und sich ohne die Arbeit der Tafel nicht jeden Tag ein ausreichendes Essen leisten könnten. Aufrichtiger Dank!"

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Oberbürgermeister Dr. Christian MoserDeggendorfer Tafel: "Die ehrenamtlichen Tafel-MitarbeiterInnen versuchen mit ihrem Engagement die Lebensmittelplanung vieler zu unterstützen. Die regelmäßige und manchmal auch schwere Arbeit ist immer wieder eine Belastung, aber die Freude am Helfen und die gute Teamarbeit tragen dazu bei, diesen Dienst zu leisten. Ich danke Ihnen herzlich!"

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Franz Hackl, Leiter der Freyunger Tafel: "Mit Ihrer Spende haben Sie bei unserem Helferteam große Freude und Anerkennung ausgelöst. Mit dem Geld werden wir wichtige Grundnahrungsmittel dazukaufen."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Bruni Irber, Leiterin der Osterhofener Tafel: "Wir möchten uns herzlich bedanken, dass wir erneut mit einer Spende von der PNP-Stiftung bedacht wurden. Dies tut uns sehr gut, nicht nur finanziell, sondern auch als moralische Unterstützung. Wöchentlich versorgen wir ca. 220 Menschen mit Lebensmitteln. Unter den Tafelkunden befinden sich auch 70 Kinder, davon 55 unter zehn Jahren."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Peter Brückl, Leiter der Regener Tafel: "Durch Ihre und weitere Spenden konnten wir unseren Kunden und deren Kindern über das normale Maß hinaus eine großzügigere Weihnachtsfreude bescheren. Herzlichen Dank!"

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Berta Berthold, Mitarbeiterin der Berchtesgadener Tafel: "In der jetzigen schwierigen Lage ist Ihre Spende ein großer Segen für uns. Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es immer mehr Hartz-IV-Empfänger, dazu kommen fast jede Woche mehr Asylanten."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Josef Grabmann, Leiter der Hauzenberger Tafel: "Wir freuen uns sehr über Ihre Spende. Damit sichern Sie unseren laufenden Betrieb ab und erweisen uns zugleich aber auch ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Pfarrer Johannes von Bonhorst von der Teisendorfer Tafel: "Vielen Dank für Ihre Spende. Wir konnten im vergangenen Jahr unter anderem mit unserem Kühlfahrzeug an die 4000 Kilometer zurücklegen, jede Woche im Schnitt 62 Personen versorgen, an 150 Tagen Waren abholen und circa 1250 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten."

http://www.pnp.de/np-intern/ngen/sonderzeichen/60499.png Ute Senff, Vorsitzende der Passauer Tafel: "Mit Ihrer Spende können wir vielen Passauern, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, helfen. Aktuell haben 200 Haushalte von uns einen Berechtigungsschein zur wöchentlichen kostenlosen Abholung von Lebensmitteln erhalten. Das heißt: 500 Personen nehmen wöchentlich unsere Lebensmittel-Hilfe in Anspruch. Mit Ihrer Spende können wir das Jahr 2015 gut in Angriff nehmen!"


Die PNP-Stiftung unterstützt folgende Tafeln und ähnliche Einrichtungen:
– Arnstorfer Tafel
– Bad Reichenhaller Tafel
– Berchtesgadener Tafel
– Verein "Bürger helfen Bürgern" in Spiegelau
– Burghauser Tafel
– Deggendorfer Tafel
– Freilassinger Tafel
– Freyunger Tafel
– Fürstenzeller Tafel
– Grafenauer Tafel
– Hauzenberger Tafel
– Hutthurmer Tafel
– Laufener Tafel
– Osterhofener Tafel
– Passauer Tafel
– Pockinger Tafel
– Regener Tafel
– Rotthalmünsterer Tafel
– Teisendorfer Tafel
– Traunreuter Tafel
– Trostberger Tafel
– Viechtacher Tafel
– Vilshofener Tafel
– Waldkirchener Tafel
– Deutschordensschwestern in Passau
– Schwestern vom Hl. Kreuz in Altötting
– Bahnhofsmission Passau

1000 Euro jährlich für die Tafel

(26.02.2015)

Tittling. 1000 Euro Zuschuss gewährt der Markt Tittling künftig jährlich der Hutthurmer Tafel. Das hat der Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen.

Roswitha Fuchs, Vorsitzende der Hutthurmer Tafel, von der auch Bedürftige der umliegenden Gemeinden profitieren, hatte die finanzielle Unterstützung beantragt. 2008 hatte sich Tittling der Hutthurmer Tafel angeschlossen, schreibt Fuchs. Die Zahl der bedürftigen regelmäßigen Tafel-Nutzer aus Tittling sei inzwischen von 15 auf 52 angewachsen, so Fuchs, "das sind mehr als in Hutthurm". Die 50 Ehrenamtlichen der Tafel kümmern sich um 300 Menschen aus zehn Gemeinden, bei monatlichen Fixkosten von 1400 Euro. Die Tittlingerinnen Irmgard Hain und Therese Kern helfen beim Ausliefern der Lebensmittel – "das ist nur ein sehr kleiner Beitrag zur Logistik", schreibt Fuchs.

Das letzte Mal habe Tittling 2009 einen Zuschuss gegeben, damals für die Anschaffung eines Kühlwagens, sagte Bürgermeister Helmut Willmerdinger. Man habe kürzlich versucht, über einen Aufruf im Gemeindeblatt weitere ehrenamtliche Tafelhelfer zu werben – erfolglos.

Die Markträtinnen – und Tafelhelferinnen – Hain (SPD) und Kern (CSU) machten sich für einen jährlichen Zuschuss von mindestens 500 stark, schließlich komme ein großer Teil der Bedürftigen aus Tittling. Und, gab Irmgard Hain zu bedenken: "Wenn in Hutthurm alles zusammenbricht, gibt es auch in Tittling keine Tafel mehr."

Gabriele Weber (CSU) schlug einen jährlichen Beitrag von 1000 Euro vor, "und darüber sollten wir nicht lang diskutieren". Vertreter aller Fraktionen schlossen sich ihrer Meinung an.− fga

Große Ehre für Hans Schmid zum Abschied

(12.10.2014)

Der bisherige Vorsitzende der Hutthurmer Pfarrcaritas ist nun Ehrenvorsitzender – Pfarrer Herbert Oberneder folgt ihm nach

von Josef Heisl

 

 

Mit der Übergabe des symbolischen Schlüssels ging auch die Führungsverantwortung von Hans Schmid (v.l.) auf Nachfolger Herbert Oberneder über.

 

Hutthurm. Mit einem Festgottesdienst und einem Festakt feierte die Pfarrei St. Martin das zehnjährige Bestehen ihres Pfarrcaritasvereins (PCV). Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden langjährige Sammler sowie Mitarbeiter in der Führung geehrt. Der bisherige Vorsitzende Hans Schmid wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Pfarrcaritas führt nun Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder.

Bereits zum festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin hatten sich viele Ehrengäste eingefunden, darunter die Vertreter der zehn Kommunen, die von der Hutthurmer Tafel, einem "Kind" der Pfarrcaritas, versorgt werden. In der Predigt zum Caritas-Sonntag, die Diözesanvorsitzender Dr. Wolfgang Kues hielt, stand die Einladung zur Gemeinschaft, zur Sorge um die Armen und Benachteiligten im Mittelpunkt. Ihr könnt nicht Kirche sein, habe auch schon der Hl. Paulus gesagt, wenn Ihr diese Gruppe vergesst, betonte der Caritasdirektor.

 

Hans Schmid (4.v.li.) ist Ehrenvorsitzender des PCV Hutthurm. Ihm gratulieren Josef Grabmann (v.l.), Tafel-Vorsitzende Roswitha Fuchs, Caritasdirektor Dr. Wolfgang Kues, Pfarrer Stefan Seibold, Ehefrau Christine Schmid und Bürgermeister Hermann Baumann. − Fotos: Heisl

 

Hans Schmid (4.v.li.) ist Ehrenvorsitzender des PCV Hutthurm. Ihm gratulieren Josef Grabmann (v.l.), Tafel-Vorsitzende Roswitha Fuchs, Caritasdirektor Dr. Wolfgang Kues, Pfarrer Stefan Seibold, Ehefrau Christine Schmid und Bürgermeister Hermann Baumann. − Fotos: Heisl

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Hans Schmid zum Ehrenvorsitzender der Hutthurmer Pfarr-Caritas ernannt, Pfarrer Herbert Oberneder neuer Vorsitzender

(12.10.2014)

Der bisherige Vorsitzende Hans Schmid wurde im Rahmen eines Festgottesdienstes und einem Festakt anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Pfarr-Caritasvereins zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Zu dem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin hatten sich viele Ehrengäste eingefunden. Die Predigt zum Caritas Sonntag hielt der Diözesanvorsitzende Dr. Wolfgang Kues. Zum anschließenden Festakt konnte Vorsitzender Hans Schmid viele weitere Festgäste im Pfarrsaal willkommen heißen.

 

In seiner Ansprache zog er kurz Bilanz seiner zehn Jahre als Vorsitzender und wies besonders auf die Gründung der Tafel und später der Kleiderkammer hin.

 

Zehn Kommunen, 260 Erwachsene und über 100 Kinder, werden von der Hutthurmer Tafel, einem Arm der Hutthurmer Pfarr-Caritas versorgt. Als neue Herausforderung seien rund 90 Asylbewerber in Salzweg dazugekommen. Die Nominierung zum Deutschen Engagementpreis sei die Anerkennung dieser Arbeit. Der scheidende Vorsitzende dankte allen Helfern und Spendern.

 

Nun übernimmt Pfarrer i.R. BGR Herbert Oberneder den Vorsitz des PCV Hutthurm. Wir möchten im Namen der Marktgemeinde Hutthurm Herrn Hans Schmid für seine Verdienste gegenüber den Benachteiligten der Gemeinde danken und wünschen Herrn Pfarrer Herbert Oberneder viel Glück bei seiner neuen Tätigkeit.

 

Für Fragen und Anregungen können Sie sich mit Herrn Herbert Oberneder unter folgender Nummer in Verbindung setzen:
Tel.: 08505/9192961
Fax.: 08505/9192963

Mail: herbert-oberneder@t-online.de

Ansprechpartner Tafel: Frau Roswitha Fuchs Tel. 08505/3549
Ansprechpartner Kleiderkammer: Frau Elfriede Eder Tel. 08505/3390

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Hutthurmer Tafel für Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert

(21.08.2014)

Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die 15 Finalistinnen und Finalisten für den Publikumspreis.

Die Hutthurmer Tafel ist für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert. Durch diese Nominierung erfährt der Einsatz der Ehrenamtlichen für Bedürftige eine besondere Anerkennung. Diese Hilfseinrichtung, deren Träger die Pfarrcaritas ist, wurde von Hutthurms Bürgermeister Hermann Baumann für den Preis vorgeschlagen. Ortscaritas-Vorstand Hans Schmid, der den Tafel-Vorsitz vor kurzem an Roswitha Fuchs weitergegeben hat, und sein Team freuen sich über so viel Ehre. „Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und freiwilligen Mitarbeitern, ohne die das Projekt nicht möglich wäre“, erklären Roswitha Fuchs und Hans Schmid unisono.

 

Der Deutsche Engagementpreis stärkt die Aufmerksamkeit und die Anerkennung für freiwilli-ges Engagement in Deutschland. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

 

Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. Mit der Schwerpunktkategorie „Miteinander der Generationen“ würdigt der Deutsche Engagementpreis in diesem Jahr insbesondere Personen, Initiativen und Organisationen, die sich für den Zusammenhalt der Generationen engagieren und damit vorbildlich für die Zukunft des Gemeinwohls einsetzen.

 

Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die 15 Finalistinnen und Finalisten für den Publikumspreis. Den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Alle Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2014, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin bekanntgegeben und ausgezeich-net. Dafür gilt es jetzt den Trägern der Hutthurmer Tafel kräftig die Daumen zu drücken.
 

Foto und Autor: Josef Heisl

 

Beitrag von Tele Regional

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Über 500 beim Tafelfest – Ursula Schwarz spendete 300 Euro

(06.07.2014)

Hutthurm  Bei Traumwetter wurde am Sonntag das Tafelfest der Hutthurmer Tafel wieder ein voller Erfolg. Jeder, der gekommen war, konnte etwas gewinnen und wenn es nur die Freude war, gespendet zu haben. Ursula Schwarz, die kürzlich einen runden Geburtstag gefeiert hatte, brachte ihrerseits gleich 300 Euro aus der Geschenkekasse mit.

Kurz vor Mittag eröffnete die Blaskapelle der FF Hötzdorf das Fest, später gesellte sich auch noch das „Chörlein Bayerbach“ dazu. Die Krapfenbäckerinnen des Katholischen Frauenbundes Fürstenstein hatten für leckere Ausgezogene gesorgt, viele fleißige Hände für weiteres Selbstgebackenes, für Grillwürstl, Kaffee und eine schmackhafte Kartoffelsuppe. Erstmals in seiner Funktion als Chef der Ortscaritas war auch Pfarrer BGR Herbert Oberneder dabei, dazu Domkapitular Helmut Reiner, Ortspfarrer Stefan Seibold, die Bürgermeister Hermann Baumann und Helmut Willmerdinger (Tittling), Bezirksrat Josef Heisl jun. sowie der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Passau-Nord Franz Kerschbaum.

„Wir konnten sogar ein Ehepaar aus Venezuela und eines aus der Schweiz begrüßen“, freute sich Caritas-Vize und Herbergsmutter der Tafel Roswitha Fuchs von der Fuchsmühle. Bei der großen Verlosung, zu der die Lose weg gingen wie die warmen Semmel, gewann Rosmarie Friedrich einen Reisegutschein der Fa. Fürst über 500 Euro, Monika Plettl einen Flachbildfernseher und Josef Grabmann einen Einkaufsgutschein über 50 Euro. Ursula Schwarz, die zu ihrem Geburtstag statt Geschenke einen Obolus für die Tafel erbat, legte gleich 300 Euro in die Kasse. So klang am frühen Abend ein Fest aus, bei dem viele zu Gunsten Hilfsbedürftiger aus der Gemeinde Hutthurm und vieler umliegender Gemeinden kräftig getafelt hatten.

Bild:  Die Helfermannschaft mit den Gewinnern Josef Grabmann (4.v.re.), Monika Plattl (5.v.re.) und Rosmarie Friedrich (6.v.re.), li. Herbergsmutter der Tafel Roswitha Fuchs. (Text und Foto Heisl)

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